7 Spieler, 7 Meter, 7 Fragen – mit Bruce

7 Spieler, 7 Meter, 7 Fragen!

Heute mit: BRUCE
Wer kennt ihn nicht, unseren Bruce. Seit Jahren Spieler in der H2, D2 Co-Trainer, seit diesem Jahr auch D3 Trainer und seit einigen Jahren treuer und fleißiger Bestandteil des Fest-Komitees. Sicherlich hat fast jeder schon mal mit ihm angestoßen oder sein schallendes, aber herzliches Lachen in der Halle gehört. Dabei versteckt sich hinter dem kleinen Mann noch viel mehr – zum Beispiel ein Dr.-Titel. Was man über Dr. Matthias Brust und seine Sicht auf unseren Verein wissen sollte gibt es hier zu lesen.

1.Wie bist du bei Schwabing gelandet und seit wann bist du hier?

Direkt als ich nach München gekommen bin, bin ich auch bei Schwabing gelandet. Das war im Sommer 2014. Im Frühjahr war ich schon ab und an mit im Training, wenn ich für Bewerbungsgespräche hier war. Ebbe hatte mich einfach mitgenommen. Wir kennen uns noch vom Studieren. Als ich dann hergezogen bin, hat sich mir gar nicht mehr die Frage gestellt, wo ich Handball spiele.

2.Was war bisher dein absolutes Highlight?

Oh, es gibt sehr sehr viele. Da fällt es schwer ein absolutes Highlight auszuwählen.
Sportlich gesehen war eins auf jeden Fall die Saison 2016/2017 als wir mit der H2 Meister wurden. Da hat einfach alles Spaß gemacht, die Meisterschaft, die Saison, die Mannschaft und einfach das ganze Jahr. Als Trainer war es der erste Sieg der D2 nach einer langen Durststrecke und mit der 2020 neu gegründeten D3 direkt das erste (und leider bisher einzige) Saisonspiel zu gewinnen.

Ansonsten natürlich sämtliche Weihnachtsfeiern, zumindest die Teile, an die ich mich noch erinnern kann (lacht). Und natürlich alle Abschlussfahrten nach Malle und die Beachhandball Turniere – echt traurig, dass das 2020 nicht geklappt hat.

3.Was ist deine Superkraft?

Ich denke ich bin ganz gut darin Sachen zu organisieren und zu managen. Und darin neue Leute zu integrieren, wenn die das erste Mal auftauchen. Sonst bin ich auch jemand, dem schnell auffällt, wenn sich jemand anderes mit etwas nicht zufrieden ist, z.B. im Training bei den Damen, und dann hilft

Handballtechnisch gibt es da natürlich auch einiges. Man nennt mich nicht umsonst „Parabel-Bruce“ aufgrund meiner tollen „Hebern“. (Anmerkung der Redaktion: Wer mehr darüber wissen möchte, sollte jemand aus der H2 fragen)

4.Beschreibe den Verein mit einem Wort.

Das ist die Königsfrage in diesem Interview und viele guten Wörter sind schon weg. Aber ich habe mich entschieden und zwar für das Wort WUNDERTÜTE.

Der Grund ist, es ist immer eine lustige Mischung aus verschiedenen Personen mit verschiedenen Eigenarten bei uns. Und es ist immer abwechslungsreich und immer wieder spannend.

Außerdem ist es auch immer eine Wundertüte was einen erwartet – wie viele sind im Training, welche Positionen sind besetzt, sind alle gut drauf oder ist es schwierig. Und das passt egal ob bei den Damen oder Herren und egal ob Training oder Spiel.

Es ist immer eine Überraschung dabei. Man weiß nie was man bekommt, aber es ist immer lustig.

5.Wenn du einen Wunsch frei hättest – was würdest du verändern?

Hier schließe ich mich langweilig den anderen Interviews an. Denn es macht viel Spaß im Verein, aber die Arbeit bleibt immer an einer Hand voll Leuten hängen und viele engagieren sich echt viel. Dabei würde einiges liegen bleiben, wenn die mal nichts machen würden. Da wünsche ich mir, dass sich Andere engagieren. Dabei geht es um Große Sachen wie Trainer oder Schiri sein, aber auch um Kleinigkeiten.

Viele kommen und nehmen den Verein und das Ganze drum herum als Konsumgut war – kommen, nehmen und wieder gehen.

Wenn jeder einfach mal drei oder vier Kleinigkeiten übernimmt, z.B. mal was wegräumen, das dauert für den einzelnen nur wenige Minuten, würde in Summe aber alle entlasten.

6.Gibt es ein Ritual vor oder nach dem Spiel?

So ein richtiges festes Ritual eigentlich nicht. Wobei um mich besser auf ein Spiel zu fokussieren und mich zu konzentrieren, mache ich gerne die Ansagen beim Warmmachen. Da lauf ich dann gerne in der Mitte, damit mich jeder hört und weil ich im Spiel ja nur auf außen bin.

Nach dem Spiel (was ich schmerzlich vermisse) einfach ein bisschen Quatschen beim Duschen, am liebsten mit einem Bier.

7.Wenn du nicht gerade in der Halle bist, was machst du am liebsten?

Dann bin ich gerne unterwegs. Ich reise liebend gerne und viel. Am liebsten bin ich dann beim Segeln. Aber auch sonst bin ich viel in Gesellschaft und unternehme etwas. Zum Beispiel mit Leute auf ein Feierabendbier treffen.

 

Lieber Bruce, bei Wein und Bier über Video mit Dir diese Fragen durchzugehen hat echt Spaß gemacht. Wir war sehr effizient und ich muss sagen, Du hast eine feine Wortwahl und triffst die Dinge auf den Punkt. Danke für die Einblicke in „Deinen“ MTSV und Deine Zeit. Bleib gesund.

// Sammy